Neuigkeiten

Chronik

Der Schützenverein Grone09 wurde am 6. Januar 1909 durch 16 Schützenbrüder als Schützenclub Grone gegründet.
Der erste Schießstand wurde an der Springmühle im Steinbruch errichtet. Im Jahre 1911wurde in Gemeinschaftsarbeit die erste vollwertige Schießanlage mit Unterstand gebaut. Man schoß zu dieser Zeit noch mit großkalibrigen Scheibenbüchsen auf 100m und 150m Entfernung. Es wurden die Bleikugeln noch selbst gegossen und die Patronen selbst hergestellt.
Im Verlauf von 16 Jahren, in denen u.a. viele schöne Preisschießen ausgetragen wurden und die Mitgliederzahl anstieg, zeigte sich, dass diese Schießanlage den Anforderungen nicht mehr entsprach. Nach langer Überlegung hat man sich entschlossen, das Gelände im Mühlbergsgraben zu pachten. Im Jahre 1927 wurde dann dort die zweite Schießanlage mit Schützenhaus gebaut.
1937 traten nun die Frauen der Mitglieder hervor und schenkten dem Verein als Prunkstück eine Fahne mit gestickter Schleife.
Durch die 1939 einsetzenden Kriegsverhältnisse wurde das Schießen nur noch hin und wieder durchgeführt, bis es 1943 behördlich gänzlich verboten wurde. Die letzte Versammlung fand am 13. Februar 1943 statt.
1945 erfolgte die zwanghafte Auflösung des Vereins und das gesamte Vereinsvermögen wurde beschlagnahmt.
In der turbulenten Nachkriegszeit war eines Tages sogar das Fachwerkschützenhaus verschwunden.
Aber alle Verbote und Widrigkeiten konnten den Schützengeist und das Interesse am Schießsport nicht aufhalten. Im Jahre 1950 wurde mit Genehmigung der Besatzungsmacht der Verein wiedergegründet. Die erste Versammlung fand am 21. Mai 1950 statt. Zu diesem Anlass stifteten die Frauen der Mitglieder eine neue gestickte Fahne.
1952 wurde mit dem Neubau des Schützenhauses begonnen und 1954 abgeschlossen. Man baute vier Kleinkaliberstände hinzu.
Ein Bretterverschlag erlaubte das Lufgewehrschießen nur in den Sommermonaten. Im Winter fand das Schießen mit Luftdruckwaffen auf dem Saal des Vereinslokal "Deutsches Haus" statt.
1980 erfolgte ein Anbau an das bestehende Schützenhaus. Neben einer grossen Luftgewehrhalle und sechs neuen Kleinkaliberständen wurden Nebenräume und neue sanitäre Anlagen geschaffen.
1995 konnte das bis dahin gepachtete Grundstück von der Stadt gekauft werden.
Durch den Beitritt zur Bürgerschützengesellschaft (BSG)kann heute Großkaliber Pistole sowie Kleinkaliber 100m geschossen werden. Für weitere Großkaliberschießen steht dem Verein inzwischen der Stand der Jägerschaft zur Verfügung.
Für das 100jährige Vereinsjubiläum laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren.